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SUMMARY:100 Jahre Bauhaus - Film: Haus Tugendhat
DESCRIPTION:Der Film erzählt die Geschichte des Hauses Tugendhat und seiner Bewohner. 1928-1930 in Brünn erbaut\, spiegelt es die sozialutopischen Ideen des Architekten Mies van der Rohe und das großbürgerlich-liberale Leben der Bauherrn Fritz und Grete Tugendhat. \nDas Haus Tugendhat\, 1928-1930 in Brünn erbaut\, spiegelt den sozialutopischen Anspruch des Architekten Mies van der Rohe und den weltoffenen großbürgerlichen Lebensentwurf der Auftraggeber Fritz und Grete Tugendhat. Der Film erzählt die wechselvolle Geschichte des Hauses und seiner Bewohner: Am Beginn steht die Aufbruchstimmung im prosperierenden Westmähren in den 1920er Jahren\, es folgt die Okkupation durch Nazideutschland\, sowie die Vertreibung und Emigration der jüdischen Familie in die Schweiz und nach Venezuela. Dazu nehmen Familienmitglieder in Interviews Stellung. In der Nachkriegszeit wird das Haus\, in dem u.a. 1993 die friedliche Auflösung der CSSR in die Länder Tschechien und die Slowakei verhandelt worden ist\, für unterschiedlichste Zwecke genutzt. 2001 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen\, ist das Haus schließlich nach aufwändiger Restaurierung in den Jahren 2010-2012 als bedeutendes Kulturdenkmal wieder öffentlich zugänglich. \nAusführlich stellt der Film die Baugeschichte\, die Einrichtung und die komplizierte denkmalgerechte Restaurierung des Bauwerks vor\, zu der verschiedene Experten Stellung nehmen. Die für ein Privathaus in der damaligen Zeit ungewöhnliche Stahlskelett-Konstruktion ermöglicht Mies neben einer freien Grundrissentwicklung die großzügige Auflösung der Außenwände in Fensterflächen. Wie in den Krefelder Villen\, Haus Esters und Hals Lange (1927-1930)\, ist der zentrale Wohnbereich auf einer weitläufigen Fläche als fließend-offener Raum konzipiert. Die Möblierung besteht im wesentlichen aus Mies-Möbeln. Dazu gehören auch die zu Klassikern gewordenen\, eigens für das Tugendhat-Haus entworfenen „Brno“-Stühle (Brünn-Stuhle). Ebenso eindrucksvoll ist\, wie Mies mit den haptischen und optischen Qualitäten der Materialien (verchromter Stahl\, Edelhölzer wie Makassa-Holz\, teuerster Onyx-Marmor) die Atmosphäre und Gliederung des großen Wohngeschosses gestaltet. \nIn der Pause werden Getränke und etwas Fingerfood gereicht. Kostenpflichtige Veranstaltung. \n
URL:https://aiv-mark-sauerland.de/event/100-jahre-bauhaus-film-haus-tugendhat/
LOCATION:Hagen\, Hohenhof – Das Museum des Hagener Impulses\, Stirnband 10\, Hagen\, 58093
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